COVID-19-Fonds

Einnahmenausfälle in Zusammenhang mit COVID-19 und den dadurch bedingten behördlichen Maßnahmen

 

Als Ergänzung zu den bisher möglichen Unterstützungsmöglichkeiten wurde der COVID-19-Fonds für das Kalenderjahr 2020 zur Abfederung von Einnahmenausfällen anlässlich des Ausbruchs von COVID-19 eingerichtet.

Die Einreichfrist für Ansuchen um eine Soforthilfe in Höhe von € 1.000,- (Phase 1) des COVID-19-Fonds endete mit 2. Juli 2020. 

Seit 10. Juli 2020 ist es möglich, Anträge – nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Budgetmittel - für die Beihilfe (Phase 2) zu stellen. Die Bundesregierung hat am 9. September 2020 im Ministerrat eine Erhöhung der Mittel von 5 auf 10 Millionen Euro beschlossen. Die diesbezügliche Gesetzesnovelle ist am 1. Oktober 2020 in Kraft getreten. Die bis dahin eingereichten Anträge werden – bei positiver Beurteilung – ehestmöglich ausbezahlt.

Ziel der Phase 2 ist es besondere Not- und Härtefälle für Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler abzufedern, die nicht nach den Richtlinien des Härtefallfonds (WKO) und der Überbrückungsfinanzierung für Künstlerinnen und Künstler (SVS) anspruchsberechtigt sind.

Der KSVF kann daher Künstler*innen und Kulturvermittler*innen mit einer Beihilfe in Höhe von bis zu € 3.000,-- unterstützen, wenn diese zum Zeitpunkt der Antragstellung:

B. noch die Überbrückungshilfe bei der SVS in Anspruch nehmen können

UND

  1. über einen Hauptwohnsitz in Österreich verfügen
  2. von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen sind, d.h. zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr in der Lage sind, die laufenden Kosten (Lebenshaltungs- und Betriebskosten) aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 mittels ihrer laufenden Einnahmen zu decken und die Weiterführung der künstlerischen/kulturvermittelnden Tätigkeit gefährdet ist.
  3. keinen Anspruch auf Leistungen aus privaten bzw. beruflichen Versicherungen zur Abdeckung von COVID-19 Auswirkungen haben.
  4. für denselben Sachverhalt nicht bereits Beihilfen aus dem KSVF-Unterstützungsfonds
    gemäß § 25c Abs. 3 K-SVFG bezogen wurden.

Weiters dürfen die voraussichtlichen gesamten in- und ausländischen Einkünfte (Definition siehe Zuschuss Höchstgrenze) im Kalenderjahr 2020 das 65fache der ASVG-Geringfügigkeitsgrenze (29.942,90 Euro) nicht überschreiten. Diese sind daher im Vorfeld vom Antragsteller / von der Antragstellerin zu schätzen.

Zur Einleitung des Verfahrens können Sie ab 10. Juli 2020 hier den Antrag stellen.

WICHTIG für Sie:

  • Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Situation wird allfällig vorhandenes Vermögen und/oder Kontoguthaben nicht herangezogen.
  • Für die Beihilfe der Phase 2 ist jedenfalls ein Antrag erforderlich, das heißt, die Soforthilfe wird NICHT automatisch erhöht.
  • Eine bereits erhaltene Soforthilfe aus der Auszahlungsphase 1 des Covid-19-Fonds wird auf die maximale Beihilfenhöhe angerechnet.

 

Der COVID-19-Fonds ist seit der Novelle vom 1. Oktober 2020 mit bis zu € 10 Mio dotiert. Auf die Gewährung einer Beihilfe besteht kein Rechtsanspruch. Die Grundlagen für die Vergabe der Beihilfe sind in Richtlinien festgelegt.  Hier finden Sie die Sonderrichtlinie für den COVID-19-Fonds des KSVF.

Ein Beirat stellt im Rahmen seiner Tätigkeit fest, ob und inwieweit die Voraussetzungen für die Gewährung der Beihilfe vorliegen.

Hier finden Sie, wer Ihnen sonst noch helfen könnte. Weitere Informationen finden Sie auch auf https://www.bmkoes.gv.at/Themen/Corona/Corona-Kunst-und-Kultur.html

 Bei Fragen – gerne fragen:

T: +43 (1) 586 71 85

E: help@ksvf.at