Einnahmenausfälle in Zusammenhang mit COVID-19 und den dadurch bedingten behördlichen Maßnahmen

Als Ergänzung zu den bisher möglichen Unterstützungsmöglichkeiten wurde der COVID-19-Fonds für das Kalenderjahr 2020 zur Abfederung von Einnahmenausfällen anlässlich des Ausbruchs von COVID-19 eingerichtet. Dieser kann Künstler*innen und Kulturvermittler*innen in dieser außergewöhnlichen Situation in einem ersten Schritt (Phase 1) mit einer Beihilfe in Höhe von € 1.000,-- unterstützen, wenn sie:

a) nicht den Härtefallfonds der WKO in Anspruch nehmen können

b) über einen Hauptwohnsitz in Österreich verfügen

c) von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen, d.h. nicht mehr in der Lage sind, die laufenden Kosten (Lebenshaltungs- und Betriebskosten) zu decken.

d) keinen Anspruch auf Leistungen aus privaten bzw. beruflichen Versicherungen zur Abdeckung von COVID-19 Auswirkungen haben und

e) für denselben Sachverhalt nicht bereits Beihilfen aus dem KSVF-Unterstützungsfonds bezogen wurden.

Weiters darf das Einkommen laut Einkommensteuerbescheid im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr maximal € 60.144 (80% der jährlichen sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage) betragen. Beihilfewerber, die über keinen Einkommensteuerbescheid verfügen, haben ihr Einkommen auf Jahresbasis selbst zu schätzen.

Anträge für die Soforthilfe (Phase 1) des Covid-19 Fonds können weiterhin gestellt werden. Bitte beachten Sie aber die ausgeweiteten Antragskriterien für den Härtefall-Fonds (WKO).

An der Phase 2 des Covid-19 Fonds wird derzeit gearbeitet. Es ist daher derzeit nicht möglich, diesbezüglich bereits einen Antrag zu stellen.

WICHTIGER HINWEIS FÜR SIE: Die Antragskriterien beim Härtefall-Fonds der WKO wurden deutlich ausgeweitet: Nebeneinkünfte, Einkünfte aus Pensionsversicherung und Mehrfachversicherung sind keine Ausschlusskriterien mehr. Ebenso sind Einkommensober- und –untergrenzen entfallen. Auch Personen, die zwischen 1. Jänner 2020 und 13. März 2020 ein Unternehmen gegründet haben sind anspruchsberechtigt. Der Betrachtungszeitraumes wurde auf sechs Monate erweitert (drei beliebige Monate können für die Beantragung gewählt werden). Ein Einkommensteuerbescheid ist nicht mehr erforderlich, eine österreichische Steuernummer ist ausreichend. Last but not least wurde eine Pauschalförderhöhe von 500 Euro pro Monat – auch für Unternehmen, die aufgrund von Investitionen oder Anlaufverlusten keinen Gewinn erwirtschaften konnten - eingeführt.

Bitte halten Sie sich auf der Website der WKO am Laufenden (https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-phase-2.html).

Der COVID-19-Fonds ist mit bis zu € 5 Mio dotiert. Auf die Gewährung einer Beihilfe besteht kein Rechtsanspruch. Die nähere Ausgestaltung einer weiteren finanziellen Unterstützung ist noch in Planung.

Die Grundlagen für die Vergabe von Beihilfen sind in Richtlinien festgelegt. Hier finden Sie die Sonderrichtlinie für den COVID-19-Fonds des KSVF.

Ein Beirat stellt im Rahmen seiner Tätigkeit fest, ob und inwieweit die Voraussetzungen für die Gewährung der Beihilfe vorliegen. Zur Einleitung des Verfahrens für die Phase 1 können Sie hier den Antrag stellen.

 

Hier finden Sie, wer Ihnen sonst noch helfen könnte. Weitere Informationen finden Sie auch auf https://www.bmkoes.gv.at/Themen/Corona/Corona-Kunst-und-Kultur.html

 

Wir bedanken uns im Vorfeld bereits für Ihre Geduld!

Bei Fragen – gerne fragen:

T: +43 (1) 586 71 85

E: help@ksvf.at